Monatsarchiv für September 2011

Dortmunder Journalist beschimpft DKP

Lokalsender „Radio 91.2“ verliert die Kontenance

Ein Dortmunder Journalist hat völlig unprofessionell auf eine von der DKP Dortmund an die Medien herausgegebene Erklärung zum Naziaufmarsch in Dortmund am 03.09. reagiert. Die Erklärung der DKP Dortmund war auch an den Dortmunder Lokalsender „Radio 91.2“ gegangen. Dessen Redakteur Dirk Planert reagierte ungewöhnlich offen und bezeichnete den Inhalt der Erklärung in einer Mail an den Pressesprecher der Dortmunder DKP als „Müll“. Originalton Dirk Planert: „Einen derartig realitätsver-drehenden Müll habe ich lange nicht gelesen.“

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Aufruf an alle Repressionsbetroffenen

Aufruf des Ermittlungsauschuss Ruhr:

Keine Aussage bei der Polizei!

Meldet Polizeiliche Übergriffe!

In Dortmund gab es am Wochenende nach aktuellen Zahlen 291 Festnahmen. Hunderte DemonstrantInnen wurden durch die zahlreichen Pfeffersprayeinsätze der Polizei verletzt. Viele wurden bei der Räumung von Sitzblockaden, im Kesseln, bei Festnahmen und Prügelorgien der Einsatzkräfte verletzt. Es wird deswegen in den nächsten Wochen mit großer Wahrscheinlichkeit zu Vorladungen und anderen Repressalien seitens der Polizei kommen. Wir empfehlen euch zuerst Ruhe zu bewahren und einer Vorladung durch die Polizei nicht nachzugehen. Ihr müsst nur zu Vorladungen erscheinen, welche von Gericht oder Staatsanwaltschaft kommen. Jede Aussage die ihr macht kann andere Genoss*innen gefährden. Für weitere Infos zum Verhalten mit der Polizei, empfehlen wir die Broschüre “Was tun wenns brennt”.

Bitte setzt euch im Fall einer Vorladung mit dem EA Ruhrgebiet in Verbindung. Auch wenn ihr Zeug*innen von Polizeiübergriffen geworden seid oder solche beobachtet habt, macht ein Gedächtnissprotokoll und sendet es dem EA zu. Nutzt dafür nach Möglichkeit PGP Mail oder das verschlüsselte Kontaktformular! Bitte beachtet beim verfassen des Protokolls die Empfehlungen des EA dazu.

Massive Polizeigewalt schirmt Naziaufmarsch ab

Tausenden Menschen ist es am Samstag in Dortmund durch vielfältigste Aktionen gelungen, den provokanten Aufmarsch einiger hundert Faschisten anlässlich des Antikriegstags empfindlich zu stören. Nur durch das harte Vorgehen der Polizei und die quasi hermetische Abriegelung der Aufmarschstrecke konnten sich die Nazis überhaupt vom Fleck bewegen.

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Gamescom 2011 – ein fragwürdiges Event

Vom 17. bis zum 21. August 2011 fand in Köln die Gamescom statt, eine Messe die sich hauptsächlich mit Computer- und Konsolenspielen befasst. Mit 275.000 Besuchern und 557 Unternehmen aus 39 Ländern übertraf sie die vorherigen Messen. Zudem erhöhte sich die Zahl der vorgestellten Spiele auf insgesamt 300. Auch ein SDAJler war dabei.

Entgegen gängiger Vorurteile waren kaum “Computerfreaks” entsprechende Menschen zu sehen und viele Frauen unter den BesucherInnen. Die Messe war in verschiedene Altersbereiche unterteilt, so dass jüngere Leute keine Bilder von Inhalten zu sehen kriegen sollten die nicht ihrem Alter entsprechen. In die Bereiche für Erwachsene kam man theoretisch nur mit dem dazu gehörigen roten Armband, konnte sich so eines jedoch auch von Menschen, die die Messe verließen organisieren.
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Für einen internationalen Antikriegstag

Nie wieder Faschismus! Nein zum Krieg!

1.9.2011 Der internationale Antikriegstag steht im Schatten eines militärischen, rein wirtschaftlich motivierten Angriffs der NATO gegen Libyen. Zwar gab es für den „Schutz der Zivilbevölkerung“ das UN-Sicherheitsratsmandat zur 20.000fach wiederholten Bombardierung eines souveränen Staates, doch zeigt dies nur, wie wenig zeitgemäß dieses Gremium in Fragen der internationalen Konfliktlösung ist. Alles, was von anfang an wichtig war, liegt in Form von Erdöl unter libyschem Wüstensand. Darauf einen besseren Zugriff zu erhalten war die Motivation der imperialistischen Staaten, allen voran Frankreich und Italien, die diesen Krieg forcierten.

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