Am Dienstag (10.01.2017) Abend 18:00 Uhr, wurde zum Initiierungstreffen der anarchistischen Hochschulgruppe aufgerufen. An diesem Abend fanden sich circa 50 Nazis am Treffpunkt ein, um die Interessierten abzufangen. Sie gaben sich selbst als anarchistische Hochschulgruppe aus oder bedrohten Interessierte, die zu dem Treffen gehen wollten. Glücklicherweise war der AStA zuvor auf die Nazis aufmerksam geworden, verständigte Sicherheitspersonal und achtete darauf, dass die Interessierten nicht auf die Nazis hereinfielen. Obwohl die Polizei gerufen wurde, und sich bereits auf dem Gelände befand, hat diese zunächst nichts unternommen und stattdessen die bereits im Gebäude wartenden Teilnehmer des Treffens kontrolliert, während sich der AStA mit den Teilnehmer*Innen solidarisierte und half, dennoch ohne Gefahren zu dem Treffen zu gelangen. Dieser Tag hat uns noch einmal gezeigt, dass wir uns nicht auf polizeilichen Schutz verlassen können, sondern allein auf unsere gegenseitige solidarische Hilfe.

Wir von der SDAJ solidarisieren uns mit den Teilnehmern der anarchistischen Hochschulgruppe und bieten unsere Unterstützung für Aktionen etc. an, lasst uns gemeinsam für eine Nazifreie Uni kämpfen und unseren Hochschulpolitischen Forderungen Gehör verschaffen!

  • Für einen freien Hochschulzugang! Gegen Elitebildung an des Uni! Studiengebühren verbieten! Für ein elternunabhängiges BaföG-Stipendium gekoppelt an den Mindestlohn!
  • Übernahme aller Bachelor-Absolvent*Innen in den Master

um nur einige Forderungen zu nennen. Also kommt alle am Freitag, den 13.01.2017 Auf die Kundgebung „Campus Nazifrei – für ein leben, lernen und lieben in Freiheit!“ um 15:45 auf dem Martin-Schmeißer-Platz auf dem Nordcampus der TU-Dortmund, um euch mit der anarchistischen Hochschulgruppe zu solidarisieren!