1.Mai.2014.1Am 1. Mai beteiligten wir uns am Jugendblock der 1. Mai-Demo, welcher von den Gewerkschaftsjugenden und Jugendverbänden gestaltet und organisiert wurde. Anschließend informierten wir im Westfalenpark über unserer Positionen und trugen mit dem Verkauf von Cocktails zu eine guten Stimmung bei.

Bei der 1. Mai Demo sowie dem anschließenden Fest zum Arbeiterkampftag haben wir uns lautstark gegen die schlechten Ausbildungsverhältnisse ausgesprochen. Wir fordern ein Ausbildungsgesetz, mit Ausbildung für alle und Vergütung, von der man leben kann.

Dies ist in der aktuellen prekären Lage der lernenden und arbeitenden Jugend zwingend notwendig, denn noch immer bekommen viele Jugendlichen keine Lehrstellen. Noch immer werden sie in Maßnahmen geparkt ohne Aussicht auf eine Arbeitsstelle und dass, obwohl wir ständig gesagt bekommen, dass es aufgrund des derzeitigen Fachkräftemangels genug Ausbildungsstellen gäbe.

Beim Fest im Westfalenpark haben wir zusammen mit den Kolleginnen und1.Mai.2014.2 Kollegen diskutiert und gefeiert. Wir haben an diesem Tag zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus den Gewerkschaften gezeigt, dass wir das nicht mit uns machen lassen. Wir sind nicht die Marionetten der Banken und Konzerne und werden es uns nicht gefallen lassen, dass sie die Folgen der Krise auf unseren Rücken austragen und werden auch weiterhin dagegen kämpfen!

Wir sind sehr erfreut darüber, dass auch der Aufmarsch von Neofaschisten der Partei DIE RECHTE am 1. Mai von Blockaden des Bündnisses BlockaDo behindert wurde. Wenn er auch nicht gänzlich verhindert werden konnte, ist der Zusammenschluss der antifaschistischen Kräfte in Dortmund doch ein wichtiger Schritt.