rdfIn der Nacht vom 24.9. auf den 25.9. kam es zu einem Vorfall, von dem wir euch Kenntnis geben wollen. Die Hauswand eines Genossen der SDAJ wurde mit der Parole: „(Name), du Fotze!“ beschmiert, verziert mit Hakenkreuz und einem Fadenkreuz. Dieser Einschüchterungsversuch, der offensichtlich auf das Konto der Dortmunder Nazis geht, ist kein Einzelfall, sondern reiht sich ein in eine Folge von Drohungen, Sachbeschädigungen und Angriffen auf aktive Antifaschisten, Flüchtlinge und anderen Menschen, die nicht in das menschenverachtende Weltbild der Nazis passen.

Die wieder zunehmenden Aktivitäten der Naziszene bringen uns zu der Überzeugung, dass wir als Betroffene gemeinsame Wege der Gegenwehr und gegenseitigen Unterstützung über das bisherige Maß hinaus finden sollten. Wir sehen darin nicht nur eine Chance, den Übergriffen der Nazis etwas entgegenzusetzen und konkrete Hilfe für Betroffene zu organisieren, sondern auch ein offensives politisches Vorgehen zu entwickeln. Wir schlagen daher eine gemeinsame Beratung vor.

Wenn diese Einschätzung von euch geteilt wird und ihr Interesse an einem Austausch habt, würden wir uns über eine Rückmeldung freuen.

Es trifft die einzelne Person, gemeint sind wir alle!