Donnerstag 10.12.2015, 14:30Uhr

Dortmunder Berufsinformationszentrum (BIZ)

in der Agentur für Arbeit (Steinstrasse 39)

Am kommenden Donnerstag, den 10.12., wird die Bundeswehr um Nachwuchs werben. Wir werden mit einer Kundgebung dagegen protestieren.

BundeswehrSeit dem die Wehrpflicht abgeschafft wurde, wirbt die Bundeswehr immer offensiver um Nachwuchs, mit Auftritten in Schulen, bei Berufsmessen, in Jobcenter und durch großen Imagekampagnen wie momentan. Das passiert momentan überall und so auch am 10. Dezember im „Berufsinformationszentrum“ Dortmund. Das Zielpublikum der Bundeswehr bilden Jugendliche und junge Erwachsene, welchen durch das Bildungssystem und den Ausbildungsmarkt zivile Arbeits- und Lernmöglichkeiten verbaut wurden. Die Bundeswehr präsentiert sich dabei als großzügiger und actionreicher Arbeitgeber, doch in der Realität müssen die Soldaten die Kriege der deutschen Bundesregierung ausbaden, z.b. in Afghanistan oder früher im Kosovo.

Wir als Jugendliche haben keinen Nutzen von Kriegen und von der Bundeswehr. Wir als Jugend brauchen ein gut finanziertes Bildungssystem, in dem kein Schüler zu kurz kommt, wir brauchen zivile Ausbildungsplätze, wir brauchen ein gutes Sozialsystem und eine friedliche Lebensumgebung. Dem allen steht die Bundeswehr entgegen. Die weltweit herrschenden Kriege, in denen die Bundeswehr auch mitmischt, zerstören unser Ökosystem und treiben Millionen von Menschen in die Flucht. Auf der anderen Seite, wenn der Milliarden Etat der Bundeswehr in Bildung und zivile Lehrstellen investiert würde, gäb es schon viel bessere Zukunftsaussichten für uns Jugendliche!

Daher rufen wir alle demokratischen Jugendliche dazu auf, mit uns gegen die Bundeswehr zu protestieren! Lasst uns gemeinsam verhindern, dass die Bundeswehr mit ihrem Gefasel vonbwfreie_zone_200 Abenteuer, Kameradschaftlichkeit, Heldentum und Patriotismus in Dortmund Jugendliche verarscht!

Was mitbringen: Plakate, Transparente und einfach alles womit der Unmut gegen die Bundeswehr lautstark zu Ausdruck gebracht werden kann!

Für diese Veranstaltung gilt:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige reaktionäre Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.