HP_4Im Rahmen der Freiraumtage beteiligten sich am heutigen Samstag (11.4.2015) rund 180 Personen an einer Freiraumparade durch die Dortmunder City. Unter dem Motto   „Leben, Kämpfen, Feiern, Tanzen – Auf die Straße für das Soziale Zentrum Avanti“ zogen die AktivistInnen nach einer Auftaktkundgebung an der Katharinenstraße ab 14.30 Uhr über die Kampstraße zur Reinoldikirche. Angeführt von einer Trommelgruppe und begleitet von einer Einsatzhundertschaft sowie zahlreichen ZivilpolizistInnen zog die Demo lautstark und friedlich durch die Straßen. Mit Zwischenkundgebungen an der Reinoldikirche und am Nordmarkt endet die Demo auf dem Münstersraßenplatz.

In verschieden Redebeiträgen wurden die unterschiedlichen Formen von Verdrängung aus dem Innenstadtbereich sowie der langfristige Leerstand von nutzbaren Gebäuden kritisiert. Ob Wohnraum, Partyraum oder Platz zum Werken, daran fehlt es leider nach wie vor deutlich. Da HP_6wir diesen Raum nicht geschenkt bekommen werden, müssen wir ihn uns nehmen. Insofern erklärte sich die Demo auch solidarisch mit den BesetzerInnen des ehemaligen Aldi in der Straße Lütgenholz in der Nacht von Freitag auf Samstag, welche bereits nach kurzer Zeit geräumt wurden. Bei guter Laune und sonnigem Wetter brachte die Demo mit ihren Bässen die Leerstände ins Wanken und verdeutlichte, dass die Idee eines Sozialen Zentrums Avanti weiterhin gelebt und für sie gekämpft wird.

Bei der Abschlusskundgebung wurde auch auf den brutalen Messerangriff auf eine Person im Autonomen Zentrum Wuppertal hingewiesen. Bei dem Angriff wurde eine Person lebensgefährlich verletzt. Der Täter kommt vermutlich auch der neonazistischen Szene. Diese Attacke auf linke Strukturen zeigt einmal mehr, wie notwendig es ist Schutz zu organisieren und wachsam zu bleiben.

Anbei hier noch einmal der Aufruf:

„Seit August 2014 kämpft Avanti um ein Soziales Zentrum im Dortmunder Norden. Zwei Häuser wurden besetzt, Verhandlungen mit der Stadtverwaltung geführt und viel kreatives Potential freigesetzt. Mit den Freiraumtagen gibt es in der zweiten Aprilwoche den nächsten Versuch, einen selbstverwalteten Freiraum zu erkämpfen.

Unserer Forderung nach diesem Zentrum wollen wir am Samstag, den 11. April 2015 mit einer Demonstration Nachdruck verleihen. Wir werden HP_2das auf die Straße tragen, was wir in den sieben Tagen der besetzten Albertus-Magnus-Kirche und seitdem an vielen anderen Orten in dieser Stadt geschaffen haben. Mit einer Freiraumparade ziehen wir durch die Innen- und Nordstadt, tanzen zu guter Musik und bringen mit unserem Bass die Leerstände ins Wanken.

Denen, die uns aus leerstehenden Gebäuden heraustragen, um den Ausschluss der Bedürftigen vom Reichtum der Besitzenden durchzusetzen, halten wir unsere trotzige Freude entgegen. Wir sägen an den Stützbalken eurer Eigentumslogik!

Denen, die neugierig auf mehr sind, auf blühendes Leben und entschlossenen Kampf, machen wir ein Angebot. Lebt und kämpft mit uns für das Soziale Zentrum Avanti!“

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Blockupy ein grosser Erfolg

Über 20.000 Menschen demonstrierten gegen Banken, Konzerne, Troika und deren Kahlschlagpolitik. An einem Werktag bewies Blockupy damit eine gewachsene Mobilisierungsfähigkeit. Das war ein großer Erfolg.

Dies soll verdrängt werden durch Bilder von brennenden Polizeiautos und Straßenschlachten. Dass war zu erwarten, es ist über Wochen herbei geredet worden. Darauf war das martialische Auftreten der Polizei abgestimmt.

Mit einem Millionenaufwand, mit mindestens 7.000 schwerbewaffneten Polizisten, mit Hubschraubern, Wasserwerfern, Tränengas und Blendgranaten wurde die Party der Reichen geschützt. SDAJ und DKP erklären: „Offensichtlich hatten die Mächtigen Angst vor ihrer eigenen Arroganz. Es passt nicht gläserne EZB-Luxusbauten hochzuziehen, während Millionen in der EU in schlimmste Armut fallen. Es passt nicht Lachsschnittchen zu reichen, während im Mittelmeer Flüchtlinge an der EU-Außengrenze ersaufen. Da soll der Widerstand gespalten werden. Da braucht man Bilder, die von der Breite und Mächtigkeit des Widerstands ablenken. Aber, die Demonstranten ließen sich nicht aufhalten. Auch nicht durch die Provokationen und Provokateure derer, die tagtäglich Millionen Menschen Gewalt antun.

Bereits morgens beteiligten sich Tausende an den Blockaden. Die große internationale Beteiligung war beeindruckend. Ebenso die stärkere Beteiligung von Gewerkschaftern, die auf ihrer Demonstration am Vormittag zum Römer mehr als 2000 Teilnehmer zählten. Am Abend demonstrierten alle gemeinsam. Es waren mehr als 20.000, die durch Frankfurt zogen. Diese Bilder sah man nicht im Fernsehen. Mitglieder der DKP und der SDAJ waren bei all diesen Aktionen beteiligt und bildeten bei den Demonstrationen einen gut sichtbaren Block. Das alles finden wir ermutigend und vorwärtsweisend.

Dieser Widerstand muss weiter gehen und weiter verbreitet werden z.B. bei den Protesten gegen den G7-Gipfel“.

Bildungsleichen1Bildung für alle? Der Witz geht weiter. – Gegen Selektion im deutschen Bildungssystem“

Am heutigen Mittwoch, den 4. März 2015 folgten rund 50 SchülerInnen dem Aufruf der BezirksschülerInnenvertretung (BSV) Dortmund und uns zu einer Kundgebung vor dem Rathaus der Stadt Dortmund. Im Rahmen einer Kampagne der LandesschülerInnenvertretung (LSV) NRW wurde auf Ungerechtigkeiten im deutschen Schulsystem aufmerksam gemacht. Bevor der städtische Schulausschuss tagte, fand außerdem ein Flashmob statt. In diesem Sinne: Bildung darf keine Ware sein, denn sie ist ein Grundrecht! Wir fordern eine Schule für alle!

Wenn ihr auch aktiv werden wollt, nehmt Kontakt zu eurer SchülerInnenvertretung (SV) bzw. der BSV auf oder kommt zu einem unserer Gruppentreffen.

Medien:

Radio 91.2.

 

Unterstützt die Tarifrunde der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst!

„Kaffee trinken, ‘rum sitzen, ein bisschen mit den Kindern spielen. Und dafür wollen die jetzt auch noch mehr Geld?!“ So steht es manchen Eltern und Passanten nahezu schon auf der Stirn geschrieben, wenn sie vor einem bestreikten Kindergarten stehen. Dabei wird in den Einrichtungen fachlich qualifizierte Arbeit geleistet, während die Bezahlung beschissen ist und die Arbeitsbedingungen hart sind: Eine Kita ist etwa so laut wie ein in 100 Meter Entfernung startender Düsenjet. Deshalb wird jetzt gestreikt. Betroffen sind nicht nur die ErzieherInnen, sondern alle Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst, also ca. eine Dreiviertelmillion Menschen, darunter KinderpflegerInnen, Beschäftige in Behinderteneinrichtungen und viele mehr.

Die Gewerkschaften GEW und ver.di haben sich für die Tarifverhandlungen die Neuverhandlung der Eingruppierungstabelle der Sozial- und Erziehungsdienste vorgenommen, wobei ver.di die Verhandlungsführerschaft innehat, weil hier die meisten Beschäftigten in diesem Bereich organisiert sind. Durchschnittlich soll durch eine Neubewertung der Tätigkeiten der Beschäftigten eine Umgruppierung stattfinden, die durchschnittlich auf eine Lohnerhöhung von 10 % herausliefe – wenn wir sie denn mit vielen Aktionen und Streiks gemeinsam gegen die kommunalen Arbeit“geber“ durchsetzen. Beide Gewerkschaften wollen die Auseinandersetzung mit Öffentlichkeitskampagnen begleiten. „Richtig gute Arbeit, richtig gut bezahlen“ ist das Motto der ver.di-Kampagne und die GEW sagt: Für ein „besseres Ego“, was sowohl eine bessere „EntGeltOrdnung“, als auch eine Stärkung des Selbstbewusstseins der KollegInnen meint. Das ist auch nötig, denn leider sind viele Einrichtungen in kirchlicher Hand und damit „Tendenzbetriebe“, die z. B. keine Betriebsräte bilden dürfen und gänzlich vom Streikrecht ausgeschlossen sind.

Dass die Sozial- und Erziehungstätigkeit vor allem von Frauen ausgeführt wird, ist kein Geheimnis. So ist jede Einschränkung, jeder Verlust im Reallohn und jede Belastung ein weiterer Schlag ins Gesicht der Emanzipation der Frau, jeder erkämpfte Erfolg ist einer für die Emanzipation der lohnabhängigen Frauen und aller Beschäftigten insgesamt. Deswegen ist die Solidarität mit ver.di und GEW im kommenden Tarifstreit die Solidarität mit der Emanzipation. Und die ist jetzt gefragt. Die Tarifrunde wird aller Voraussicht nach lang und schwierig werden – und nicht ohne Unterstützung durchzuhalten sein. Deswegen brauchen wir jede und jeden an der Seite der Beschäftigten! Die Gewerkschaften haben aufgerufen Unterstützungskomitees zu bilden. Also, nur mutig voran! Kontakt zur örtlichen Gewerkschaft aufbauen und anpacken – mit Fahne, Soli-Erklärung und helfenden Händen!

Was? Kundgebung und Aktion

Wann? 14 Uhr

Wo? Friedensplatz Dortmund

Facebook-Veranstaltung

Die BezirksschülerInnenvertretung (BSV) ruft für kommenden Mittwoch zu einer Kundgebung im Rahmen der LSV-Kampagne „Bildung für alle? Der Witz geht weiter. – Gegen Selektion im deutschen Bildungssystem“ auf. Im Rahmen der Kampagne wird für die vielfältigen Auslesemechanismen im deutschen Schulsystem sensibilisiert. Wir begleiten sie bei der Aktion. Die Aktion ist erstes Ergebnisses eines von der BSV und uns organisierten Austausches von Schülerinnen und Schülern am vergangenen Mittwoch.

Wichtig für alle SchülerInnen unter euch: Ihr bekommt von der BSV eine Entschuldigung, die ihr Euren LehrerInnen vorzeigen könnt! Wenn ihr Fragen dazu habet oder auch wissen wollt, was Mittwoch geplant ist, meldet euch bei der BSV.

Unsere_Zukunfts_statt_eure_Profite_748x1024Bundesregierung und Unternehmensleitungen sind sich einig: Die Tarifeinheit muss her. Grund genug, um schon ein bisschen skeptisch zu werden. Denn was auf der einen Seite wie ein gutes Mittel aussieht, um die Belegschaft zusammenzuführen und sie unter einem Tarifvertrag zu ver einen, entpuppt sich in Realität zu einem Angriff auf unsere Rechte. Denn die Frage, wer Tarifverträge aushandeln darf und wer überhaupt wirklich die Interessen der Belegschaft vertritt können wir nur unter uns klären – und nicht per Gesetz vor geschrieben bekommen. So führt die gesetzlich erzwungene Tarifeinheit nur zu noch mehr Zwist und Streitereien wer nun „offiziell“ die Inter essen der Belegschaft vertreten darf und wer nicht – und das dient am Ende nur der Geschäftsführung.

Denn die ist weder „Sozialpartner“ noch sitzt sie im selben Boot: Umso weniger wir uns einig sind wer und wie unsere Interessen vertreten werden sollen, umso mehr kann sie mühsam Erkämpftes rückgängig machen um ihre Profite zu sichern.
Die Gleichung ist denkbar einfach und dennoch von großer Sprengkraft: Je mehr wir sind und je vereinter wir als Gewerkschaft handeln, desto stärker können wir unsere Interessen nach einem Lohn, der zum Leben reicht und Arbeitsbedingungen, die uns nicht kaputt machen, wirklich durchsetzen. Gerade wir Jugendliche brauchen eine
Zukunftsperspektive, die jenseits von Überstunden, Arbeitsstress oder Existenzangst liegt.

Da uns diese sicher nicht vom Management geschenkt wird, müssen wir sie uns erkämpfen. Besinnen wir uns zurück auf das, worauf es ankommt: Gemeinsam für
seine Interessen kämpfen, unabhängig von Beruf, unabhängig vom Alter, unabhängig ob in der einen oder anderen Gewerkschaft. Eure Forderungen in dieser Tarifrunde sind legitim, verhindert, dass die Geschäftsführung sie unter den Tisch
fallen lässt!

Wir, die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ). erklären uns solidarisch mit den Forderungen der GDL und kämpfen gemeinsam an eurer Seite! Spaltung überwinden! Gesetzliche Tarifeinheit verhindern!

Was? Club Che: Qualifizierte Ausbildung für alle? Fehlanzeige!

Wann? Mi., 5.11.2014, 19 Uhr

Wo? Zentrum für Kultur und Politik, Oesterholzstrasse 27

Facebook Veranstaltung

Jedes Jahr befragt die DGB-Jugend rund 20.000 Jugendlich zur Qualität ihrer Ausbildung. Die Ergebnisse werden im Ausbildungsreport zusammengefasst. Der im September veröffentlichte Ausbildungsreport 2014 offenbart konstante Probleme in manchen Branchen. Auch wenn 3/4 der Azubis zufrieden sind, darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass z.B. ausbildungsfremde Tätigkeiten und Überstunden weiterhin zum Alltag vieler Azubis gehören. Ebenso haben nur 2/3 der ausbildungsinteressierten Jugendlichen einen Ausbildungsplatz ergattern können.

Tina Malguth, Jugendbildungsreferentin des DGB Dortmund-Hellweg, wird den Ausbildungsreport 2014 vorstellen. Im Anschluss wollen wir, auch anhand unseres Vorschlages für ein Ausbildungsgesetz, Lösungen diskutieren.

Unseren Vorschlag für ein Ausbildungsgesetz könnt ihr hier (S. 10-11) einsehen.

Auch für diese Veranstaltunge gilt:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige reaktionäre Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

jugendkongress_podiumRund 300 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet sind am Sonntag, den 28.09., in Köln zum Kongress »Jugend braucht Perspektiven – Her mit dem Ausbildungsgesetz!« zusammengekommen. Sie nutzten damit den gestern von der IG Metall Jugend ebenfalls in Köln durchgeführten  Aktionstag, um konkreter als dort auf die Forderungen der Jugendlichen hinzuweisen. In verschiedenen Workshops und Diskussionsrunden wurden Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht und schließlich eine Resolution für ein Ausbildungsgesetz verabschiedet. Unterstützt worden war die von der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) organisierte Versammlung unter anderem von Gewerkschaftsgliederungen wie der DGB-Jugend Frankfurt, der IG Metall Jugend Dortmund oder der JungenBAU Bochum-Dortmund; der Linksjugend [’solid] NRW und dem Studierendenverband Die Linke.SDS, sowie der migrantisch geprägten DIDF-Jugend.

Auch Prominente hatten sich für denUnsere_Zukunfts_statt_eure_Profite_748x1024 Jugendkongress zu Wort gemeldet. So erklärte der Autor und Journalist Dietmar Dath: »Ich unterstütze den Jugendkongress, weil ein Treffen von Leuten, die in den Betrieben die Zukunft der notwendigen Kämpfe vorbereiten können, tausendmal wertvoller ist als der nächste gutgemeinte Blog gegen diese verkehrte Gesellschaftsordnung.« Der Musiker und Liedermacher Konstantin Wecker erklärte seine Unterstützung, »weil es jede Generation und den Sozialstaat überhaupt im Innersten trifft, wenn die Ausbildungssituation sich aufgrund neoliberaler, menschenfeindlicher Politik weiter verschlechtert.«

Florian Hainrich, Verantwortlich für Arbeiterjugendpolitik im Bundesvorstand der SDAJ, betonte in der Abschlussdiskussion des Kongresses die Wichtigkeit des Austausches zwischen kämpferischen GewerkschafterInnen aus den Betrieben: »Wir müssen den Kollegen deutlich machen, dass wir für unsere Interessen  kämpfen müssen!«

(Quelle: Redglobe, 28.9.2014)

DDR-Broschüre_cover-212x300Mauer, Stasi, alles grau – so sollen wir die DDR sehen. Zum 25. Jahrestag des „Mauerfalls“ am 9. November werden wir wieder einmal erklärt bekommen, dass die DDR ein Unrechtsstaat war, dass Freiheit und Sozialismus einander ausschließen, dass es keine Alternative zu parlamentarischer Scheindemokratie und angeblich sozialer Marktwirtschaft gibt. Mit der Broschüre „Ein anderes Deutschland war möglich. Wir, die DDR und eine Zukunft ohne Kapitalismus“ stellt die SDAJ ihre Sicht auf die DDR dar. In vier Abschnitten fragt die Broschüre: Was ist an der herrschenden Meinung dran, welche Interessen stehen dahinter? Was bedeutet der Sozialismus für den einzelnen, wieso war der Weg vom Arbeiterjugendlichen über eine gute Ausbildung in eine verantwortliche Position so typisch für den anderen deutschen Staat? Wer hat durch das Ende der DDR etwas gewonnen, wer hat verloren, was waren Gründe für das Scheitern der DDR? Und: Ist das Ende der DDR auch der Untergang des Sozialismus? Die Broschüre lässt junge Menschen aus dem Osten und solche, die die DDR mit gestaltet haben, zu Wort kommen, sie stellt die Entwicklung der DDR in ihren historischen Zusammenhang und ergänzt dies durch kurze Beiträge zur marxistischen Theorie. Für die SDAJ zeigen die Erfahrungen der DDR: Trotz aller Fehler und Schwächen ist der Sozialismus das Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt. Wie wir die DDR zu sehen haben, wollen wir uns nicht von Joachim Gauck und der Bild-Zeitung vorschreiben lassen.

Ein anderes Deutschland war möglich. Wir, die DDR und eine Zukunft ohne Kapitalismus“, 36 Seiten, 1,- Euro, erhältlich bei uns oder im jW-Shop.

MindestlohnAm Donnerstag hat der Bundestag die Einführung eines Mindestlohns in Deutschland beschlossen. Eben dieser war DAS Wahlthema der SPD und seine Einführung für sie von größter Wichtigkeit. Zu stark und deutlich war der gesellschaftliche Wille, einen Mindestlohn gesetzlich zu verankern. Da sich viele SPD-WählerInnen allein durch das Bündnis mit der Union verraten gefühlt haben, mussten medienwirksam nun ein paar Brotkrumen für die Bedürftigen vom Tisch fallen um die Meute zu besänftigen.

Versprochen hatte Arbeitsministerin Andrea Nahles einen flächendeckenden Mindestlohn, der für alle zum Leben reicht. Beide Ziele wurden mit dem beschlossenen Mindestlohn grandios verfehlt! Weiterlesen »