IG Metall Jugend „Aktion Übernahme“
(Foto: IG Metall Jugend, CC)

Wann: 7. November 2012, 18.30 Uhr Doors open, 19 Uhr Beginn

Wo: Zentrum für Politik und Kultur, Oesterholzstr. 27

Gewerkschaft heißt für uns, dass wir uns für unsere gemeinsamen Interessen als Beschäftigte und Auszubildende einsetzen. Aber was haben wir in 2012 eigentlich erreicht? Was ist für die jungen Beschäftigten und Azubis rausgekommen? Und vor allem: was steht im kommenden Jahr an? Wofür wollen wir uns in Bewegung setzen? Diese und andere Fragen diskutieren wir mit Vertretern der Gewerkschaften IG Metall, ver.di und IG BAU! Dazu gibt es wie gewohnt leckere Cocktails und andere Getränke.

Am Samstag, dem 29. September beteiligten wir als SDAJ uns – wie auch knapp 6.000 andere Menschen in Bochum – an den Kundgebungen und der Demonstration unter dem Motto „umFAIRteilen“. Mit einem Flugblatt, in dem wir die Forderung nach Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums unterstützen, einige Einschätzungen des bundesweiten Bündnisses jedoch verwerfen, brachten wir unsere Ansichten über die Lage Jugendlicher und die Folgen der kapitalistischen Krise in den Protest ein. Weiterlesen »

Wann: 2. Oktober 2012 (ACHTUNG: Dienstag statt Mittwoch!) 18.30 Uhr Doors open, 19 Uhr Vortrag

Wo: Zentrum für Politik und Kultur, Oesterholzstr. 27

Der DGB gibt jährlich Studien zur Ausbildungssituation in Deutschland in Auftrag. Wieviele Unternehmen bilden aus? Wie ist die Qualität der Ausbildung in Betrieb und Berufsschule? Werden die Rechte der Auszubildenden beachtet?

Für die repräsentative Befragung der DGB-Jugend NRW wurden in diesem Jahr über 3.000 Auszubildende  befragt. Dabei kamen wieder erhebliche Mängel zu Tage. Der DGB-Jugendsekretär aus Dortmund, Fatih Ece, wird den Ausbildungsreport 2012 der DGB-Jugend NRW vorstellen und steht für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Dazu gibt es wie gewohnt leckere Cocktails und im Anschluss einen Film.

Pressemitteilung des DGB vom 11. September 2012

Ausbildungsreport der DGB-Jugend NRW 2012 zum Download

 

Aufruf der SDAJ Ruhr Westfalen zum bundesweiten Aktionstag am 29.09.2012:

Wir rufen alle Jugendlichen des Ruhrgebiets auf sich an dem bundesweiten Aktionstag zu beteiligen. Wir brauchen eine Vermögenssteuer, um der Jugend ihr Recht auf Zukunft zu ermöglichen.

Ausbildung und Übernahme statt Leiharbeit und Praktikum

Nicht wir Jugendlichen haben die Krise verursacht; es sind die Überproduktion und der Konkurrenzdruck des Kapitalismus die immer wieder zu Krisen führen. Wenn wir auch noch von der Erwerbsarbeit ausgeschlossen werden, sinkt die Kaufkraft und die Krise verschärft sich noch weiter.

Deswegen:

Für unser Recht auf einen Ausbildungsplatz unserer Wahl!

Für die unbefristete Übernahme im Anschluss! Wir brauchen eine Ausbildungsvergütung die zum Leben reicht!

Freie Bildung statt Lernfabriken

Auch als SchülerInnen und Studierende tragen wir keine Schuld an der Misere, wir sind auch nicht bereit sie auszubaden. Marode Schulen, LehrerInnenmangel und überfüllte Hörsäle verwehren unser Recht auf umfassende Bildung. G8, zentrale Abschlussprüfungen und das Bachelor-/Master-System sorgen dafür, dass wir möglichst schnell, möglichst billig funktionieren und auf einen Arbeitsmarkt geworfen werden, der uns nichts zu bieten hat.

Deshalb:

Für unser Recht auf kostenlose und gleiche Bildung, von der KiTa bis zur Hochschule!

Geld für Bildung statt für Banken und Konzerne!

Freizeit statt freier Markt

Wir wollen auch unsere Freizeit! Wenn unsere Schwimmbäder und Jugendtreffs geschlossen werden und uns die Turnhallen nicht mehr offen stehen, bleiben nur die Einkaufszentren und Innenstädte, kommerzielle Freizeitangebote für die wir nicht genügend Geld haben, oder das kostengünstige alleine vor dem Rechner versauern.

Also:

Für unser Recht auf kostenlose Freizeitgestaltung, vom Eintritt ins Stadion, über den Nahverkehr bis zum Jugendzentrum!

„Wer den Reichen nichts nimmt kann den Armen nichts geben“ ist eine einfache aber immer noch gültige Wahrheit. Nur hat das nichts mit Fairness zu tun. Wenn wir uns anschauen woher der Reichtum der Reichen kommt, stellen wir fest, dass er von der Arbeit der Armen kommt. Wir und unsere KollegInnen auf der ganzen Welt arbeiten 40-80 Stunden die Woche, verzichten auf unsere Grundrechte wie Bildung, Erholung, Sicherheit und Gesundheit damit die besitzende Klasse der KapitalistInnen und ihre ManagerInnen immer reicher werden. Eine Vermögenssteuer ist da nicht viel verlangt, schließlich nimmt sie niemanden etwas weg; sie rüttelt nicht an den Grundfesten des Kapitalismus‘ Wir holen uns damit nur ein Stückchen von dem wieder, was uns sowieso gehört!

Kommt am 29.09.2012 zum Aktionstag! Kommt zur Demo: Bochum Hbf, 12 Uhr!

Werdet aktiv für eure Rechte – In SVen, JAVen, Gewerkschaften und der SDAJ!

(Foto: Daniel Nagel, CC)

Ein Gastbeitrag von Patrik Köbele. Patrik ist stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP). Er ist seit langem in der Essener Kommunalpolitik aktiv und war Mitglied des Rates der Stadt.

Viele Kommunen sind das Griechenland Deutschlands. Und nein, ich bin nicht in der Geografie durcheinander gekommen. Ich meine die Parallelität zwischen der Finanzsituation und deren Folgen sowie die Auswirkungen des so genannten Fiskalpakts auf die Kommunen. Weiterlesen »

(Foto: Sebastian Nebel, CC-Lizenz)

Anfang der Woche berichtete das Medienportal Der Westen über betrunkene Jugendliche, die ihre Freizeit am Asselner Kirchplatz verbringen und damit für AnwohnerInnen und Polizei zum Ärgernis werden. Schnell wurden von einigen AnwohnerInnen die Forderung nach härteren Strafen erhoben. Wir dokumentieren den  Kommentar eines Genossen.

Immer wieder verursachen Ansammlungen von feiernden Jugendlichen bei AnwohnerInnen Ärger, sei es Brackel, Aplerbeck oder nun Asseln. Ich kann gut nachvollziehen, dass zerbrochene Flaschen und Urin an der Hauswand ein Ärgernis sind. Kollektives Abhängen auf öffentlichen Plätzen ist jedoch aus der Not geboren. Weiterlesen »

Die Kommunalwahl von 2009 wurde für ungültig erklärt. Denn die SPD-geführten Stadtverwaltung machte einen Fehlbetrag von 100 Millionen Euro im Haushalt erst kurz nach der Wahl bekannt! Mehrere Ratsfraktionen und Einzelpersonen hatten diese angefochten. Der Verdacht liegt nahe, dass damit WählerInnen getäuscht wurden.. Da dies auch das zuständige Verwaltungsgericht so sieht, wird am 26. August wiederholt gewählt. Im Linken Bündnis Dortmund treten wir zur Wahl an. Was läuft schief in Dortmund und wie wollen wir das ändern? Ein Überblick zu unseren Forderungen für die Dortmunder Jugend. Weiterlesen »

Solidaritätserklärung der SDAJ mit dem Streik der ver.di zu den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst:

Ver.di-Demo in Speyer am 5. März 2012 (Foto: Alexander Ebel, CC BY-NC-SA 2.0)

Liebe Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst!

Wir sind solidarisch mit Eurem Arbeitskampf. Wir finden eure Lohnforderung von 6,5 % oder mindestens 200€ absolut angebracht – genauso wie die Forderung nach unbefristeter Übernahme und 100€ mehr für Azubis. Weiterlesen »

Nach langem Warten ist es nun soweit: Nach unserem Umzug (eine Tür weiter) steht das Reopening des CLUB CHE an!

Dazu laden wir euch alle herzlichst am 7. März ab 18:30h ins neue Z (weiterhin Oesterholzstraße 27 aber eine Tür nebenan) ein – feiert mit uns die Reopening-Party und lasst zusammen auf viele weiter Clubabende anstoßen. Den Start machen wir mit einer Diskussionsveranstaltung zum Internationalen Frauentag. Wir fragen dabei ganz konkret: + Was soll das überhaupt noch – ein Frauentag? + Sind Frauen mittlerweile nicht gleichgestellt und das Thema ist ein alter Hut? + Was sollen die Diskussionen um Frauenquoten in den Vorstandsetagen der großen DAX-Konzerne?

Danach gibt’s wieder Mucke, Kicker, lecker Cocktails! Kommt vorbei und bringt eure Freunde mit.

Die Genossinnen und Genossen von der SDAJ Münster haben eine Stellungnahme zum geplanten ACTA-Gesetz veröffentlicht:

Aus unserer Sicht gehört das „Anti-Counterfeiting Trade Agreement“ – kurz ACTA – zu der Art von Abkommen, die den Interessen der Jugend widersprechen. Mit ACTA möchten die Vertreter der Industriestaaten, der Konzerne und der Lobbyverbände geistiges Eigentum und Urheberrechte schützen. Doch was heißt das konkret? Weiterlesen »