Das Bündnis Dortmund Stellt Sich Quer ruft zum Widerstand gegen einen  für den 1. Mai angekündigten Naziaufmarsch auf:

Der 1. Mai ist für alle ArbeiterInnen, ebenso wie für Erwerbslose, SchülerInnen und Studierende, der Tag des Widerstands gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Weltweit gehen an diesem Tag Menschen auf die Straße um für Frieden, Gerechtigkeit und ein besseres Leben zu demonstrieren [PDF]. Weiterlesen »

Erklärung von 19 europäischen Jugendorganisationen 20 Jahre nach der Konterrevolution

Die diese Erklärung unterschreibenden kommunistischen Jugendorganisationen wenden sich an die Jugend Europas und der ganzen Welt anlässlich des 20. Jahrestags der Auflösung der UDSSR und der Zerschlagung des Sozialismus.
Aus Sicht der bürgerlichen Regierungen und Parteien, aus Sicht der Kräfte des Kapitals ist dieser Jahrestag eine Gelegenheit, den Sozialismus und seine Leistung zu verunglimpfen, die kapitalistische „Ewigkeit“ und „Wohlfahrt“ zu preisen. Die bürgerlichen Parteien und Regierungen sind es, die mit ihrer Politik die Rechte der Jugendlichen vermindert haben. Sie haben uns zu Armut und Arbeitslosigkeit verdammt. Sie stellen die kommunistische Ideologie unter strafrechtliche Verfolgung.Weiterlesen

SDAJ Ruhr-Westfalen fordert: Leiharbeit verbieten – Übernahme in unbefristete Arbeitsverhältnisse!

Nach aktuellen Berichten ist der Anteil der Leiharbeit an offenen Stellen auf 36 Prozent gestiegen. Von den ca. 500.000 im Oktober gemeldeten Arbeitsstellen waren rund 180.000 der sogenannten Arbeitnehmerüberlassung zuzuordnen. Die seit September eingegangenen Stellen schaffen es sogar auf 40%. Nordrhein-Westfalen liegt mit 39,4 prozentigem Anteil der Leiharbeit an den offenen Stellen auf Rang vier bundesweit. Nach Schätzungen der IG-Metall liegt die derzeitige Zahl der in Leiharbeitsverhältnisse beschäftigten Kolleginnen und Kollegen bei ca. 1 Millionen. Weiterlesen »

Am 17. November ist es wieder soweit: Bundesweit kommt es zu Demonstrationen, gemeinsamen Protesten von SchülerInnen, Auszubildenden, Studierenden, Eltern und Lehrkräften. Bildungsstreikbündnisse, Gewerkschaften, SchülerInnen- und Studierendenvertretungen, sowie politische Jugendorganisationen rufen unter dem Motto „Bildungsstreik für Solidarität und freie Bildung“ zu bundesweiten Aktionen auf. Weiterlesen »

Warnstreiks in der Stahlindustrie

„Ausbildung und Übernahme statt Leiharbeit!“ Jugendaufruf unter: www.übernahme-statt-leiharbeit.de

Nachdem der geltende Tarifvertrag für die 75.000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie am 31. Oktober ausgelaufen ist, sind die Tarifverhandlungen in der zweiten Verhandlungsrunde gescheitert – jetzt gibt es Warnstreiks an allen Stahlstandorten. Die Gewerkschaft IG-Metall fordert  7 Prozent mehr Lohn, die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten in ein festes Arbeitsverhältnis und „Verbesserung bei der Altersteilzeit, damit ältere Beschäftigte den Arbeitsplatz für die Jungen frei machen können“, so Robert Sadowsky – erster Bevollmächtigter der IG Metall. Weiterlesen »

In der vergangenen Woche haben SchülerInnen und Studierende für bessere Lernbedingungen protestiert.

Am Donnerstag folgten 250 SchülerInnen einem Aufruf der Bezirkschülervertretung und besuchten die städtische Mensa, um auf die fehlende Versorgung an ihren Schulen aufmerksam zu machen. Unter dem Motto „Ohne Essen, kannste Bildung vergessen.“ machten sie deutlich, dass sich ohne eine warme Mahlzeit kein ganzer Schultag, vor allem nicht bis in den Abend durchhalten lässt.

Aufgrund verkürzter Schulzeit und zunehmenden Leistungsanforderungen wird der Unterricht dichter und der Schultag länger. Die Forderung nach einer, am besten kostenlosen, Versorgung der Schulen durch Mensen ist durchaus berechtigt.

An der Technische Universität fehlen Studienplätze, was sich sehr deutlich an überfüllten Räumen und hochgesteckten Zulassungsbeschränkungen zeigt. Aufgrund einer überfüllten Veranstaltung sind am Dienstag rund 50 Studierende zum Rektorat gezogen und haben den Eingang versperrt, um ein Gespräch mit der Rektorin zu erwirken. Mit dem Verweis auf kurzfristige Engpässe und dem Versprechen in einen größeren Hörsaal zu wechseln wurde die Studierenden zunächst abgewiegelt. Doch überfüllte Veranstaltungen sind kein Zufall, sondern die Regel. Auch warten noch immer viele auf eine Zulassung zum Studium. Die Lage an den Hochschulen ist angespannt, an viellen Stellen fehlen Gelder für Sanierungen und eine gute Lehre.

Presse:

Studierendenprotest (der westen)

SchülerInneprotest (der westen)

Und wo fließt das Geld hin, was so dringend in der Bildung benötigt wird? In marode Banken, die mit milliardenschweren Rettungsschirmen vor dem Absturz bewahrt werden; Auslandseinsätze der Bundeswehr, die vornehmlich die Taschen der Konzerne fühlen, die Rüstungsgüter und zum Wiederaufbau benötigte Waren verkaufen..

Es ist an der Zeit zu protestieren. Beteiligt euch am Bildungsstreik am 17.11. und bringt euren Protest zum Ausdruck!

(Foto: Simon Zeimke, CC)

Das Bildungsstreikbündnis Dortmund ruft im Herbst erneut zum Streik auf.

Weil viele ihrer Forderungen „noch lange nicht erfüllt“ seien, schließt sich das Dortmunder Bündnis aus SchülerInnen, Studierenden und Auszubildenden dem bundesweiten Aufruf zum Bildungsstreik am 17. November an.

„Wir haben uns in den letzten zwei Jahren Bildungsstreik den gebührenfreien Zugang zu Hochschulen erkämpft und die Kopfnoten abgeschafft, aber wir haben noch lange nicht das Bildungssystem, das wir uns wünschen“, begründet Tom Bühler, stellvertretender Vorsitzender der BezirksschülerInnenvertretung Dortmund den Aufruf zum Streik. „An vielen Schulen mangelt es an allen Ecken und Enden — darum ist es wichtig, dass endlich mehr Geld für die Bildung ausgegeben wird.“ so Bühler weiter. Aber nicht nur das sei dem BildungsstreikaktivistInnen wichtig, sie wehren sich auch gegen Selektion und zunehmenden Leistungsdruck, darum gehöre zu ihren Forderungen auch „die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems und die Einführung einer Schule für alle.“ ergänzt Bühler weiter. Auch die Abschaffung des Turbo-Abiturs steht auf der Liste der Forderungen des Bündnisses.

Auch die Hochschulen möchte das Bündnis verändern. Kathrin Schönebeck vom Komitee für freie Bildung an der TU Dortmund erklärt dazu: „Viele der neuen Erstis, haben die Erfahrung gemacht, dass sie nicht die Studienplätze bekommen haben, die sie gern hätten. Darum fordern wir Studienplätze für alle — alle Zulassungsbeschränkungen aufheben.“ Auch den Zugang zum Master will das Bündnis in Zukunft allen zugänglich machen. „Viele Studierende haben mit einem Bachelor keine Chance auf einen Arbeitsplatz — darum ist es ein Skandal, dass nicht alle einen Master machen dürfen, so sind am Ende mehrere Jahre Studium umsonst.“ erklärt Schönebeck die Situation vieler ihrer Mitstudierenden.

Björn Sander, Auszubildender und Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung von Firstmail Dortmund, ergänzt die Forderungen des Bildungsstreikbündnisses für Auszubildende: „Wir wollen, dass alle

Auszubildenden übernommen werden – dafür haben am 1. Oktober in Köln 20.000 Auszubildende gekämpft und das ist auch unsere Forderung.“ Außerdem fordere der Bildungsstreik die Umlagefinanzierung, da nur so sichergestellt werden könne, dass „es in Zukunft wieder genügend Ausbildungsplätze gibt.“ Björn Sander ist 23, Auszubildender und Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung von Firstmail GmbH, Niederlassung Dortmund.

Kathrin Schönebeck ist Studentin an der TU Dortmund und aktiv im Komitee für freie Bildung.

Tom Bühler ist 16, Schüler und stellvertretender Vorsitzender der BezirksschülerInnenvertretung Dortmund.

Das Bildungstreikbündnis trifft sich immer Montags um 18 Uhr im Fritz-Henßler-Haus. Kommt dazu, wir freuen uns über Unterstützung!

Mehr Infos, Aufrufe, etc.:
Bundesweite Bildungstreik Homepage
Dortmunder Bildungstreik Homepage
Berichte von den bundesweiten Konferenzen (1,2)

Die UZ, die Wochenzeitung der DKP, veröffentlichte am 7. Oktober ein Interview mit Björn Schmidt, Vorsitzender der SDAJ, anlässlich des XX. Bundeskongresses der SDAJ in Hannover:

(Foto: UZ)

UZ: Der XX. Bundeskongress der SDAJ hatte mit Zeitproblemen zu kämpfen. Die Diskussion, um den ersten Antrag für eine Antifa-Kampagne nahm fast den ganzen ersten Tag ein. Was ist die Zielstellung der letztlich mit 100 zu 40 Stimmen verabschiedeten Kampagne?

Schmidt: Die Kampagne zielt darauf ab, gegen die „soziale Demagogie“ von rechts aktiv zu werden. Der Kongress hat beschlossen, mit konkreten Vorhaben wie einer antifaschistischen Aktionswoche dafür zu sorgen, rassistischer Hetze an den Orten, an denen Jugendliche lernen und arbeiten entgegenzutreten. Gemeinsam mit Gewerkschaftsjugendlichen und Schülervertretungen soll darüber aufgeklärt werden, wie sich Faschisten und Rechtspopulisten gegen die Interessen von Schülern und Azubis stellen. Weiterlesen »

 Die NRW Landesregierung hat einen „Schulfrieden“ beschlossen, der die Zusammenlegung der Haupt- und Realschulen zu einer Sekundarschule vorsieht. Dazu erklärt die LandesschülerInnvertretung NRW:

„Sekundarschule“ ist alter Wein in neuen Schläuchen – SchülerInnen finden die „pädagogische Hochzeit“ nicht wirklich witzig !

Mit großem Erstaunen hat die LandesschülerInnenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW) die plötzliche schulpolitische „Harmonie“ im Düsseldorfer Landtag zur Kenntnis genommen: Unter Aufgabe bisheriger Zielsetzungen ist die Landesregierung einen Kompromiss mit der CDU eingegangen, der hinter den Status quo ante zurückfällt. Statt der inklusiven und integrierten Ganztagsgesamtschule gibt es nun unter der Bezeichnung „Sekundarschule“ die leicht aufgepeppte „Hauptschule durch die Hintertür“. Gegen diese Entwicklung planen die Schülerinnen und Schüler massiven Widerstand. Weiterlesen »

Wir dokumentieren einen Artikel aus der UZ – Zeitung der DKP vom 8. Juli 2011:

Schon mal was von „Modularisierung“ im Zusammenhang mit beruflicher Ausbildung gehört? Wenn nicht, dann geht es Ihnen wie den meisten Bundesrepublikanern. Dabei handelt es sich bei der Modularisierung um keine geheime Kommandosache des Kapitals, sondern um dessen geplanten und offensiv angelegten Generalangriff auf den Facharbeiterberuf. Weiterlesen »