(Foto: Medien AG // Anarchistische Gruppe Freiburg, CC)

Tausenden Menschen ist es am Samstag in Dortmund durch vielfältigste Aktionen gelungen, den provokanten Aufmarsch einiger hundert Faschisten anlässlich des Antikriegstags empfindlich zu stören. Nur durch das harte Vorgehen der Polizei und die quasi hermetische Abriegelung der Aufmarschstrecke konnten sich die Nazis überhaupt vom Fleck bewegen. Weiterlesen »

Nie wieder Faschismus! Nein zum Krieg!

1.9.2011 Der internationale Antikriegstag steht im Schatten eines militärischen, rein wirtschaftlich motivierten Angriffs der NATO gegen Libyen. Zwar gab es für den „Schutz der Zivilbevölkerung“ das UN-Sicherheitsratsmandat zur 20.000fach wiederholten Bombardierung eines souveränen Staates, doch zeigt dies nur, wie wenig zeitgemäß dieses Gremium in Fragen der internationalen Konfliktlösung ist. Alles, was von Anfang an wichtig war, liegt in Form von Erdöl unter libyschem Wüstensand. Darauf einen besseren Zugriff zu erhalten war die Motivation der imperialistischen Staaten, allen voran Frankreich und Italien, die diesen Krieg forcierten. Weiterlesen »

(Foto: DSSQ, CC)

In der Nacht zum 28.08.2011 wurde auf das Parteibüro der DKP Dortmund (das „Z“ in der Oesterholzstr.27) von bisher unbekannten Tätern schon wieder ein Farbanschlag verübt. Erneut wurde ein Hakenkreuz (ein verbotenes faschistisches Symbol) auf die Fassade des Gebäudes geschmiert. Dies ist der zweite derartige Anschlag auf das DKP-Büro innerhalb weniger Wochen.

In unserer Stadt vergeht kaum noch ein Tag, an dem nicht Umtriebe, Anschläge oder Überfälle von Neonazis gemeldet werden. Weiterlesen »

(Foto: DSSQ, CC)

Im Vorfeld des Naziaufmarsches gehen die Übergriffe der Nazis mit unveränderter Brutalität weiter.

Wie der örtlichen Presse zu entnehmen ist, wurde ein junger Mann im Dortmunder Kreuzviertel brutal zusammengeschlagen, weil er ein „linkes“ T-Shirt trug. (Artikel auf DerWesten)
Beim ASTA der TU Dortmund wurde eine Scheibe eingeschlagen und die Fassade mit roter Farbe beschmiert. (Artikel auf DerWesten) (Stellungnahme des Forum gegen Rassismus) Weiterlesen »

(Foto: DSSQ, CC)

Am 3. September 2011 wollen Neonazis durch die Dortmunder Nordstadt ziehen. Dort leben viele MigrantInnen und das Viertel wurde zuletzt teilweise von der Stadt, Polizei und Nazis als „Problemviertel“ bezeichnet.
Aktive von „Dortmund stellt sich quer“ führten am Wochenende eine intensive Mobilisierungs- und Infotour im Gebiet zwischen dem Hauptbahnhof (Nordausgang) und dem Dortmunder Hafen durch [Fotos].
Mit rund 25 Personen wurden Flugblätter verteilt, Plakate geklebt und in zahlreichen Gesprächen mit AnwohnerInnen und Gewerbetreibenden für die Proteste gegen Nazis mobilisiert. Mehrere tausend deutsch/türkische Flugblätter mit unserem Blockadekonzept wanderten in Briefkästen oder wurden in Geschäften ausgelegt. Weiterlesen »

(Foto: DSSQ, CC)

In der Nacht vom 11. auf den 12. August 2011 haben Nazis das Denkmal für die „Märzgefallenen“ auf dem Nordfriedhof in Dortmund-Eving beschmiert. Mit Hakenkreuzen und viel roter Farbe verunreinigten sie dieses Denkmal, welches an 12 Arbeiter aus Dortmund erinnert, die in der Märzrevolution 1920 im Kampf gegen die Konterrevolution gefallen sind. Diese pietätlose Tat reiht sich ein in eine Reihe von Übergriffen seitens der Nazis in den letzten Wochen. Weiterlesen »

Mehr als 100 Menschen demonstrierten am Donnerstag abend (28.7.2011) in Dortmund-Dorstfeld gegen rechte Gewalt.

(Foto: DSSQ, CC)

Unter dem Motto „Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt“ hatte das Bündnis Dortmund gegen Rechts zu einer Kundgebung auf dem Wihelmplatz aufgerufen. In Dorstfeld wohnen viele Neonazis in Wohngemeinschaften rund um den Wihelmplatz.

In den letzten 2 Wochen kam es in Dortmund zu zahlreichen Angriffen auf Wohnhäuser von Antifaschisten und auf die Parteibüros von Die Linke und DKP. Diese Angriffe können der Neonaziszene zugerechnet werden. Weiterlesen »

(Foto: DSSQ, CC)

Rund 50 An­we­sen­de, zeit­wei­se sogar 70 Per­so­nen, de­bat­tier­ten über Zi­vi­len Un­ge­hor­sam und Le­gi­ti­mi­tät von Blo­cka­den. Die Teil­neh­men­den kamen aus ver­schie­de­nen po­li­ti­schen Spek­tren, dar­un­ter Ak­ti­ve aus Ge­werk­schaf­ten, Ju­gend­ver­bän­den, An­ti­fa-Grup­pen, So­zi­al­fo­rum sowie des neuen „Bünd­nis de­mo­kra­ti­sches Dort­mund“. Alle Al­ters­grup­pen waren ver­tre­ten: Von Ju­gend­li­chen bis zu Per­so­nen aus dem Ren­ten­al­ter.

(Der ganze Artikel mit Bildern)

Am vergangenen Pfingstwochenende hat eine 10 bis 15-köpfige Gruppe aus Mitgliedern der Skinheadfront Dortmund-Dorstfeld MigrantInnen und engagierte BürgerInnen rassistisch angepöbelt und tätlich angegriffen. Weiterlesen »

 

Heute jährt sich zum 66. Mal die Befreiung Europas vom deutschen Faschismus. In der Nacht zum 8. Mai 1945 unterzeichnete eine Delegation der deutschen Wehrmacht in Reims die bedingungslose Kapitulation. Einen Tag später schwiegen in Europa die Waffen. Ein Krieg war beendet, der schon lange vorher verloren war. Die alliierten Truppen hatten bereits einen Großteil Deutschlands besetzt, die Rote Armee hatte nach 14-tägigem Kampf am 30. April 1945 Berlin erobert. Die letzten Verteidiger des „Vaterlandes“, der sogenannte „Volkssturm“ waren schlecht bewaffnete Greise, Kinder und kaum organisierte Truppenteile, die in den letzten Kriegstagen noch „verheizt“ wurden. Auch der „Führer“ Adolf Hitler hatte die Niederlage erkannt, als er sich kurz vor Kriegsende in seinem Bunker erschoss. Weiterlesen »