free_palestine_sdajVor wenigen Stunden hat Israels Ministerpräsident Netanjahu eine Bodenoffensive gegen das palästinensische Volk angeordnet. Mit Flugzeugen, Kanonenboten und Panzern rücken israelische Streitkräfte auf Gaza zu, um den Weg für einen Einmarsch zu ebnen. Sowohl an der Grenze, als auch am Strand stehen mehrere Tausende israelische Soldaten bereit. Der Überfall des israelischen Staates auf das palästinensische Volk folgt auf die jüngsten Eskalationen des Nahostkonfliktes, für den der Tod von Jugendlichen aus Israel wie aus Palästina medial und politisch instrumentalisiert wurde. Weiterlesen »

anti_montagsdemo_2014Die Situation in der Ukraine, die mittlerweile zum offenen Bürgerkrieg der Putschistenregierung in Kiew gegen die Autonomiebewegungen im Osten und Süden des Landes eskaliert ist, sowie das propagandistische Säbelrasseln deutscher Politiker und Medien gegen Russland, erfordern eine deutliche Antwort einer starken Friedensbewegung. Bisher allerdings konnten die Aktionen der Friedensbewegung und die Beteiligung daran noch keine der Dramatik der Situation angemessene Stärke erreichen. In diese politische Lücke sind die sogenannten Montagsdemos für Frieden hineingestoßen. Weiterlesen »

EU_UkraineWas?  Sergej Kiritschuk, Koordinator von Borotba

Wann? Di., 27.Mai 2014, 18:00 Uhr

Wo? Wilhelm-Hansmann-Haus (S/U-Bahn Stadthaus), Märkische Str. 21, 44141 Dortmund

Veranstaltende: VVN-BdA NRW und VVN-BdA Dortmund, Bündnis Dortmund gegen Rechts

Sergej Kiritschuk, Koordinator der sozialistischen Gruppe Borotba, berichtet über die aktuelle Situation in der Ukraine. Am 2. Mai brannte das Gewerkschaftshaus in Odessa, Dutzende Menschen wurden ermordet, darunter auch ein Borotba-Aktivist.

Die sozialistische Bewegung „Borotba“ ist Teil der außerparlamentarischen Opposition in der Ukraine und wurde im Mai 2011 von verschiedenen linken und antikapitalistischen ukrainischen Gruppen gegründet. Der Name „Borotba“ bedeutet Kampf. 2012 startet Borotba eine Kampagne gegen das sich in der Ukraine mehr und mehr ausbreitende rechte und faschistische Gedankengut und insbesondere gegen die Nazipartei Svoboda. Außerdem arbeitet Borotba in einem antifaschistischen Kulturnetzwerk und unterstützt die Gewerkschaften und Studentenproteste.

Zur aktuellen Situation in der Ukraine sagt Sergej Kiritschuk: „Die Proteste im Südosten der Ukraine sind ein ernsthafter Widerstand gegen die Oligarchen und haben eine antikapitalistische Komponente. Die Bewegung im Südosten kann nicht mit der Maidan-Bewegung verglichen werden.“

DKP ins EU-Parlament

dkp2Am 25. Mai ist es so weit: Mit ihrer Kandidatur bei den EU-Wahlen bietet die DKP die Möglichkeit, konsequent gegen ein Europa der Banken und Konzerne zu stimmen. Als SDAJ unterstützen wir die Kandidatur der DKP. Warum wir das tun und wie wir zur EU stehen könnt ihr hier nachlesen.

JungwählerInnen-Kampagne der SDAJ – 16 Jugendliche erklären, warum sie die DKP wählen.

DKP in die Bezirksvertretungen Innenstadt Nord, Innenstadt West und in den Stadtrat

Forderungen für die Dortmunder Jugend

1. Ausbildung

Qualifizierte Ausbildungsplätze mit Übernahme schaffen – in städtischen und in privaten Unternehmen! Mindestens 10%tige Ausbildungsquote in städtischen Unternehmen! Weiterlesen »

Stellungnahme der AG Antimilitarismus des Bundesvorstands der SDAJ

EU_UkraineDie Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend verurteilt aufs Entschiedenste das jüngste von ukrainischen Faschisten in Odessa begangene Massaker, bei dem über vierzig Menschen ermordet wurden! Nachdem ein Zeltlager von Unterstützern eines Referendums über Föderalisierung der Ukraine von einem Demonstrationszug von Anhängern des faschistischen „Rechten Sektors“ angegriffen wurde, flüchteten sich die Angegriffenen in das naheliegende Gewerkschaftshaus. Weiterlesen »

Verschwörungstheoretiker mit alten und neuen Rechten im verirrten Friedenskampf

wirsinddasvolkErklärung der AG Antifaschismus und Antirassismus beim Bundesvorstand der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ):

Seit einigen Wochen finden in zahlreichen deutschen Städten Demonstrationen einer „Friedensbewegung 2014“ statt. Mit der allgemeinen Forderung „Für Frieden! In Europa! Auf der Welt!“ ziehen diese Demos jeden Montag mehrere hunderte Menschen an. Für den 28. April wurde zu Kundgebungen in über 30 deutschen Städten aufgerufen. Erst bei genauerem Hinsehen wird klar, dass hinter dem schwammigen Aufruf knallharte Verschwörungstheoretiker und neurechte Kräfte stehen. Weiterlesen »

LL-Wochenende 2014

Auch dieses Jahr wollen wir in Andenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht die alljährliche LL – Gedenkdemo und zur Rosa-Luxemburg-Konferenz der Tageszeitung junge welt in Berlin begehen und euch einladen, am 11. und 12. Januar 2014 mit uns nach Berlin zu fahren.

Aufruf: „100 Jahre Krieg gegen die Jugend – 100 Jahre Widerstand!“

„Deutschland, in dem die Masse des Volkes wirtschaftlich ausgebeutet, politisch unterdrückt ist, wo nationale Minderheiten durch Ausnahmegesetze drangsaliert werden, hat keinen Beruf zum Völkerbefreier.“
– Karl Liebknecht

1914. Es ist der Vorabend des ersten Weltkriegs. Der rasante Aufschwung der deutschen Wirtschaft hält an – Deutschland hat sich zur größten Industrienation Europas entwickelt. Die deutschen Konzerne sind auf der Suche nach neuen Absatzmärkten. Und so wird der deutsche Militarismus mobil gemacht.
Um den Kriegsgegnern die Schlagkraft zu nehmen und auch linke und sozialdemokratische Arbeiter für den Krieg zu gewinnen, geben die Herrschenden die Parole aus, das Vaterland müsse gegen den „blutrünstigen russischen Despotismus“ verteidigt werden. Der Krieg sei dazu da, den grausamen Zar zu stürzen, der sein eigenes Volk knechte und die Freiheit Europas bedrohe. Mit der Übernahme dieser Menschrechtsdemagogie rechtfertigte die Mehrheit der SPD-Führung ihre Zustimmung zu den Kriegskrediten und den damit verbundenen Übergang auf die Position des Mordens von Millionen für die Profite der Banken und Konzerne.

2014. „Deutschland steht heute gut da. Deutschland ist Wachstumsmotor. Deutschland ist Stabilitätsanker. Eine starke Wirtschaft.“, sagt Angela Merkel. „Deutschland“ – damit meint sie die deutschen Banken und Konzerne. Und sie hat recht, denn dank der massiven Kürzungspolitik bei Bildung und Sozialem, dank der Bankenrettungen und dem Zwang zu brutalen Spardiktaten für südeuropäische Staaten, dank der „Flexibilisierung des Arbeitsmarktes“ durch Niedriglöhne, Leiharbeit und Rente mit 67 haben sich die deutschen Konzerne im Vergleich zu ihrer europäischen Konkurrenz einen Wettbewerbsvorteil verschafft und so gehört Deutschland zu den drei führenden Exportländern weltweit.
Und wieder sucht man nach neuen Absatzmärkten – und findet sie: „Das Assad-Regime setzt schwere Waffen wie Hubschrauber, Geschütze und Panzer für grausame Gewalt, für einen regelrechten Krieg gegen das eigene Volk ein.“, sagt Guido Westerwelle. Dass sich Berichte häufen, die Massaker und Folterungen seien von den auf dem Rückzug befindlichen Rebellen verübt worden, um diese den Regierungstruppen anzulasten und so einen Militäreinsatz zu provozieren, interessiert unsere Bundesregierung dabei nicht. Sie bereitet sich bereits auf einen neuen Krieg vor.

Dass Deutschland wieder Kriege führt, dass das „deutsche Job-Wunder“ eigentlich gar keins ist und dass bei Bildung und Sozialem gespart werden „muss“, aber für spontane Bankenrettungen plötzlich hunderte Milliarden Euro locker gemacht werden – das ist für Viele nichts Neues. Der deutsche Imperialismus hatte noch nie besonders viel für uns übrig. Als einer der größten Waffenexporteure weltweit ist die deutsche Regierung mitverantwortlich für den Tod zahlreicher Menschen. Aber die deutschen Weltmachtsambitionen bekommen wir auch als Jugendliche in Deutschland zu spüren. Ein kostenloses Mittagessen für alle SchülerInnen für ein Schuljahr würde beispielsweise genau so viel kosten wie die Anschaffung neuer Transportflugzeuge A400M fürs Militär. Doch was tun?

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg wussten das schon 1914. Mit der Ablehnung der Kriegskredite, mit Streiks und Demonstrationen leisteten sie Widerstand und kämpften für eine Gesellschaft, in der die Rechte der arbeitenden Bevölkerung nicht ständig unter Beschuss steht. Mit der russischen Oktoberrevolution von 1917 vor Augen war es dann 1918 auch in Deutschland soweit: Mit der Novemberrevolution erkämpften sie den 8-Stunden-Tag, das Frauenwahlrecht und Koalitions-, Versammlungs- und Pressefreiheit, das Recht der Arbeiter auf Betriebsräte und Kündigungsschutz. Auch wenn das eigentliche Ziel der Novemberrevolution – ein sozialistisches Deutschland – nicht erreicht wurde und die Herrschenden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ermorden ließen, zeigt dieses Beispiel dennoch deutlich: Widerstand lohnt sich. Damals wie heute.

Am 11. und 12. Januar 2014 wollen wir in Berlin daher nicht nur Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und alle anderen Revolutionären dieser Novemberrevolution gedenken, wir wollen ein kämpferisches Zeichen gegen die Kriege der Herrschenden setzen. Wir machen klar, dass die Perspektive der Jugend nur eine Gesellschaft ohne Krieg, Krise & Armut sein kann – Der Sozialismus. Denn ob 1914 oder 2014 – der Kampf geht weiter.

Organisatorisches

An- und Abreise Der SDAJ Landesverband Ruhr-Westfalen organisiert wie jedes Jahr eine gemeinsame Hin- und Rückfahrt mit dem Bus. Los geht’s an Freitag abend, den 10. Januar und zurück am Sonntag, dem 12. Januar nach Ende der Demo.

Wer möchte, kann zusätzlich am Samstag an der alljährlichen Rosa-Luxemburg-Konferenz teilnehmen, die dieses Jahr unter dem Thema „Manifestation imperialistischer Kriege“ steht. Neben Podiumsdiskussionen und Vorträgen von und mit internationalen Gästen, wird es auch zum ersten Mal einen großen Jugendbereich mit eigenen Workshops und Ausstellungen geben – zum Beispiel mit fotografischen Eindrücken vom sozialistischen Cuba. Für mehr Informationen checkt: http://www.rosa-luxemburg-konferenz.de

Die Karten für die Hin- und Rückreise mit dem Bus werden wie immer 25 € Normalpreis betragen und 35 € Solipreis. Die Übernachtung von Samstag auf Sonntag ist inbegriffen. Wer an der Konferenz teilnehmen möchte, muss mit zusätzlichen 16 € Eintritt rechnen. Genaue Details über die An- und Abfahrtszeiten werden wir euch in einer gesonderten Infomail zuschicken, wenn ihr Interesse habt. Wenn ihr also bei uns mitfahren möchtet, meldet euch schnellstmöglich bei uns (Kontakt). Und auch für Nachfragen zum Programm o. Ä. stehen wir jederzeit zur Verfügung. Einen Überblick findet ihr auch hier: http://www.sdaj-netz.de/lll-wochenende/

Wir hoffen, viele von euch in Berlin zu sehen und ein gemeinsames kämpferisches LL-Wochenende zu erleben!

SDAJ-Kein-Frieden-NATOAm Osterwochenende – Samstag, Sonntag u. Montag (vom 30. März bis 01. April) findet der Ostermarsch Rhein-Ruhr statt. In Dortmund startet am Ostermontag um 16:00 Uhr im Wichernhaus, Dortmund, Stollenstr. 36, das Abschluss-Friedensfest des Ostermarsches. (weitere Infos)

Erklärung der AG Antimilitarismus des SDAJ-BundesvorstandsPatriot_missile_launch_b-237x300.

Mit der Entsendung von Patriot-Raketen mitsamt 350 Bundeswehrsoldaten an die türkisch-syrische Grenze hat die deutsche Beteiligung an der Aggressionspolitik der NATO gegen Syrien ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht.

Die NATO-Raketen, die angeblich zum Schutz der Türkei vor einem syrischen Angriff dienen sollen, bilden in Wirklichkeit einen Schutzschirm für die syrischen Aufständischen, die als Hilfstruppen der NATO in Syrien dienen, um gewaltsam einen “Regime Change” zu erzwingen.

Doch für den Fall, dass sich die Aufständischen, die vom Westen unterstützt werden, nicht durchsetzen können, steht die NATO auch selbst zum Angriff bereit, wie spätestens an den jüngst geäußerten offenen Kriegsdrohungen der Türkei gegen Syrien deutlich wurde. Und die, die auf Syrien zielen, meinen auch den Iran, der durch die Beseitigung seines Verbündeten Syrien geschwächt werden soll. Der imperialistischen Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens soll nichts im Wege stehen.

Wir fordern:
Stoppt die Aggression gegen Syrien! Keine Soldaten und Raketen an die syrische Grenze! Keine Einmischung in den Bürgerkrieg! Keine Unterstützung der Aufständischen!

Das Bündnis Dortmund gegen Rechts lädt für Mittwoch, den 12. Dezember 2012, zu einer Vortrags- und Gesprächsveranstaltung mit der Journalistin Karin Leukefeld ein.

Um die Teilnahme an der Veranstaltung zu ermöglichen findet unser nächstes Gruppentreffen bereits am Dienstag, den 11. Dezember statt.

Die freie Journalistin und ausgewiesene Nahost-Expertin kommt nach monatelangem Aufenthalt aus Syrien zurück. Sie kann aus erster Hand berichten, was der “niedrigschwellige Krieg” für die Menschen in Syrien bedeutet und wie das Bemühen um eine friedliche Lösung immer wieder in Gewalt, Zerstörung und Blut erstickt wird. Weiterlesen »