Blockade auf der Katharinenstrasse

Am vergangenen Samstag, den 23.08.2014 gelang es mehreren hundert AntifaschistInnen eine geplanten Kundgebung der Möchtegern-Partei Die Rechte zu blockieren. Darunter auch eine Gruppe SDAJlerInnen. Anlässlich des zweiten Jahrestages des Verbotes des Nationalen Widerstands Dortmund (NWDO) wollten die Faschisten auf der Katharinenstrasse gegen das Verbot demonstrieren. Letztendlich hielten 85 Nazis eine 50-minütige Kundgebung an der Kampstrasse, eingekesselt zwischen einem Bauzaun, einer Treppe und zahlreichen GegendemonstrantInnen, ab. Im Rahmen der geplanten Blockaden des Bündnisses BlockaDo ist es uns gelungen den Nazis ihre Parade ordentlich zu versauen.  Weiterlesen »

DKP ins EU-Parlament

dkp2Am 25. Mai ist es so weit: Mit ihrer Kandidatur bei den EU-Wahlen bietet die DKP die Möglichkeit, konsequent gegen ein Europa der Banken und Konzerne zu stimmen. Als SDAJ unterstützen wir die Kandidatur der DKP. Warum wir das tun und wie wir zur EU stehen könnt ihr hier nachlesen.

JungwählerInnen-Kampagne der SDAJ – 16 Jugendliche erklären, warum sie die DKP wählen.

DKP in die Bezirksvertretungen Innenstadt Nord, Innenstadt West und in den Stadtrat

Forderungen für die Dortmunder Jugend

1. Ausbildung

Qualifizierte Ausbildungsplätze mit Übernahme schaffen – in städtischen und in privaten Unternehmen! Mindestens 10%tige Ausbildungsquote in städtischen Unternehmen! Weiterlesen »

protest_kundgebung_die_rechte_10.05.2014Am gestrigen Samstag (10.05.2014), hielten ab 18.10 Uhr etwa 45 Neonazis der Partei DIE RECHTE und ihres Umfeldes eine Kundgebung in der Nordstadt auf dem Münsterplatz (Münsterstrasse/Mallinckrodtstrasse) ab. Ursprünglich wollten sie eine Demonstration durchführen, welche jedoch vom Dortmunder Polizeipräsident verboten worden war. Das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen ließ jedoch eine Kundgebung mit Auflagen zu. Den Neofaschisten standen rund 250 AntifaschtInnen gegenüber, welche einem Aufruf des Bündnisses BlockaDo gefolgt waren. Sie übertönten lautstark die Reden von Dennis Giemsch, Michael Brück und anderen und ließen so die Provokation der Neonazis nicht unbeantwortet. Nach nur etwas mehr als einer Stunde war die bis 22 Uhr angemeldete Kundgebung auch schon beendet. Weiterlesen »

Layout 1Wir unterstützen diesen Aufruf der DIDF Dortmund:

Wann? Freitag, 4. April 2014, 17 Uhr         Wo? Mallinckrodstrasse 190 Dortmund
Facebook: https://www.facebook.com/events/1408682499397620/

Dortmund ist eine Hochburg für die Zusammenkunft und Organisation rechtsradikaler Gruppen. Diese Neonazis haben bereits viele Straftaten in unserer Stadt begannen, ein Opfer von Ihnen war Mehmet Kubasik, der am 4. April 2006  in Verbindung einer bundesweiten Mordserie in Dortmund ermordet wurde.

Auch nach diesem Mord wurden mehrere Straftaten mit rassistischem Hintergrund begangen. Durch die Reaktion der Bevölkerung und des öffentlichen Druckes der demokratischen Kräfte haben zwar die Angriffe der Neonazis abgenommen, jedoch hindert dass diese auch nicht dran, weiterhin aktiv in unserer Stadt zu sein. Trotz Verbote versuchen faschistische Gruppen Fuss in Huckarde zu fassen. Weiterlesen »

(Foto: DSSQ, CC)

Am 3. September 2011 wollen Neonazis durch die Dortmunder Nordstadt ziehen. Dort leben viele MigrantInnen und das Viertel wurde zuletzt teilweise von der Stadt, Polizei und Nazis als „Problemviertel“ bezeichnet.
Aktive von „Dortmund stellt sich quer“ führten am Wochenende eine intensive Mobilisierungs- und Infotour im Gebiet zwischen dem Hauptbahnhof (Nordausgang) und dem Dortmunder Hafen durch [Fotos].
Mit rund 25 Personen wurden Flugblätter verteilt, Plakate geklebt und in zahlreichen Gesprächen mit AnwohnerInnen und Gewerbetreibenden für die Proteste gegen Nazis mobilisiert. Mehrere tausend deutsch/türkische Flugblätter mit unserem Blockadekonzept wanderten in Briefkästen oder wurden in Geschäften ausgelegt. Weiterlesen »

(Foto: DSSQ, CC)

In der Nacht vom 11. auf den 12. August 2011 haben Nazis das Denkmal für die „Märzgefallenen“ auf dem Nordfriedhof in Dortmund-Eving beschmiert. Mit Hakenkreuzen und viel roter Farbe verunreinigten sie dieses Denkmal, welches an 12 Arbeiter aus Dortmund erinnert, die in der Märzrevolution 1920 im Kampf gegen die Konterrevolution gefallen sind. Diese pietätlose Tat reiht sich ein in eine Reihe von Übergriffen seitens der Nazis in den letzten Wochen. Weiterlesen »

Heiße Eisen sprach mit Stefan von der DKP Stadtteilgruppe Dortmund Nord. Wir danken für die Genehmigung der Veröffentlichung.

Die Dortmunder Nordstadt ist in den regionalen Medien derzeit ein Dauerbrenner. Wir lesen und hören von Straßenprostitution, Kriminalität und verwahrlosten Häusern. Wie sieht die Stadtteilgruppe die Situation?

Stefan, du wohnst in der Nordstadt. Hast du Angst, abends auf die Straße zu gehen?

Nein, habe ich nicht. Das Leben in der Nordstadt stellt sich völlig anders dar, als in den Medien geschildert. Hier musst du nicht mehr oder weniger Angst haben als in anderen Stadtteilen. Weiterlesen »

 In der letzten Ratsitzung wurde die Schließung des Dortmunder Strassenstrichs an der Ravensberger Strasse mit den Stimmen von SPD und CDU beschlossen. Die Schliessung bedeutet für viele Frauen den Verlust ihres Arbeitsplatzes und ihres Einkommens. Einige werden an anderen Orten ihrer Arbeit nachgehen, ohne die Sicherheit, die Verrichtungsboxen mit Notfallbuzzer, die Beratungsstelle Kober und die anderen Frauen am Strassenstrich bieten. Sie werden den Freiern ausgesetzt sein, Vergewaltigungen werden sich häufen. Der Zugang zu Verhütungsmittel und hygienische Einrichtungen wird erschwert. Weiterlesen »

Für Donnerstag, den 24. März, ab 14.30 Uhr in der Ravensberger Straße haben Prostituierte eine Demonstration angemeldet:
Vgl. auch http://www.kober-do.de/
Skandal im Sperrbezirk!

Wir Frauen vom Dortmunder Straßenstrich gehen auf die Straße!

Am 24. März 2011 wird sich eine Gruppe der Straßenprostituierten von der Ravensberger Straße zum ersten mal ganz bewusst in die Öffentlichkeit begeben, um vor das Dortmunder Rathaus zu ziehen und dort gegen die Schließung des Straßenstriches zu demonstrieren. Weiterlesen »

Zu den Berichten über die Razzien und zu den Kommentaren über die soziale Lage in Dortmund

von Wolfgang Richter

Das Vorbild war und bleibt die USA. In ihren Metropolen wurde vorgeführt, wie die ökonomisch und sozial aufgegebenen Stadtteile sich selbst und der Polizei, notfalls auch dem Bundesheer überlassen werden. Dort zeigte sich schonungslos offen, wie hilflos alle Hilfsprogramme sind, die ohne politische Kraft und mit wenigen Ressourcen auskommen sollen – letztlich bleiben sie Symbolpolitik und Herrschaftssicherung. „Law and order“ und die Ausgrenzung von Menschen in Not wurden zu einem demokratischen Prinzip erklärt. Die Verhältnisse in Dortmund sind dieser US-Qualität nun nahe gerückt. Immer sah sich die lokale Politik auf dem amerikanischen Weg ganz vorne – nun ist sie, folgerichtig, als eine der ersten am Ende und ruft nach dem „starken Mann“ in der Stadt. Weiterlesen »