Gamescom 2011 – ein fragwürdiges Event

Gepostet am 4. September 2011 Aktionen

(Foto: jstyle.de, CC)

Vom 17. bis zum 21. August 2011 fand in Köln die Gamescom statt, eine Messe die sich hauptsächlich mit Computer- und Konsolenspielen befasst. Mit 275.000 Besuchern und 557 Unternehmen aus 39 Ländern übertraf sie die vorherigen Messen. Zudem erhöhte sich die Zahl der vorgestellten Spiele auf insgesamt 300. Auch ein SDAJler war dabei.

Entgegen gängiger Vorurteile waren kaum „Computerfreaks“ entsprechende Menschen zu sehen und viele Frauen unter den BesucherInnen. Die Messe war in verschiedene Altersbereiche unterteilt, so dass jüngere Leute keine Bilder von Inhalten zu sehen kriegen sollten die nicht ihrem Alter entsprechen. In die Bereiche für Erwachsene kam man theoretisch nur mit dem dazu gehörigen roten Armband, konnte sich so eines jedoch auch von Menschen, die die Messe verließen organisieren.
Weiterlesen »

Nie wieder Faschismus! Nein zum Krieg!

1.9.2011 Der internationale Antikriegstag steht im Schatten eines militärischen, rein wirtschaftlich motivierten Angriffs der NATO gegen Libyen. Zwar gab es für den „Schutz der Zivilbevölkerung“ das UN-Sicherheitsratsmandat zur 20.000fach wiederholten Bombardierung eines souveränen Staates, doch zeigt dies nur, wie wenig zeitgemäß dieses Gremium in Fragen der internationalen Konfliktlösung ist. Alles, was von Anfang an wichtig war, liegt in Form von Erdöl unter libyschem Wüstensand. Darauf einen besseren Zugriff zu erhalten war die Motivation der imperialistischen Staaten, allen voran Frankreich und Italien, die diesen Krieg forcierten. Weiterlesen »

Club Che: Antifa-Update zum 2./3.9.

Gepostet am 29. August 2011 Aktionen

31. August 2011, 19 Uhr in unserem Zentrum in der Oesterholzstr.27

Der sogenannte „nationale Antikriegstag“ ist in Dortmund mittlerweile traurige Tradition… Wir wollen dieser Tradition ein Ende bereiten und den Aufmarsch der Nazis am 3.9. verhindern. Weiterlesen »

(Foto: DSSQ, CC)

In der Nacht zum 28.08.2011 wurde auf das Parteibüro der DKP Dortmund (das „Z“ in der Oesterholzstr.27) von bisher unbekannten Tätern schon wieder ein Farbanschlag verübt. Erneut wurde ein Hakenkreuz (ein verbotenes faschistisches Symbol) auf die Fassade des Gebäudes geschmiert. Dies ist der zweite derartige Anschlag auf das DKP-Büro innerhalb weniger Wochen.

In unserer Stadt vergeht kaum noch ein Tag, an dem nicht Umtriebe, Anschläge oder Überfälle von Neonazis gemeldet werden. Weiterlesen »

Nazianschläge gehen weiter

Gepostet am 24. August 2011 Antifaschismus

(Foto: DSSQ, CC)

Im Vorfeld des Naziaufmarsches gehen die Übergriffe der Nazis mit unveränderter Brutalität weiter.

Wie der örtlichen Presse zu entnehmen ist, wurde ein junger Mann im Dortmunder Kreuzviertel brutal zusammengeschlagen, weil er ein „linkes“ T-Shirt trug. (Artikel auf DerWesten)
Beim ASTA der TU Dortmund wurde eine Scheibe eingeschlagen und die Fassade mit roter Farbe beschmiert. (Artikel auf DerWesten) (Stellungnahme des Forum gegen Rassismus) Weiterlesen »

(Foto: DSSQ, CC)

Am 3. September 2011 wollen Neonazis durch die Dortmunder Nordstadt ziehen. Dort leben viele MigrantInnen und das Viertel wurde zuletzt teilweise von der Stadt, Polizei und Nazis als „Problemviertel“ bezeichnet.
Aktive von „Dortmund stellt sich quer“ führten am Wochenende eine intensive Mobilisierungs- und Infotour im Gebiet zwischen dem Hauptbahnhof (Nordausgang) und dem Dortmunder Hafen durch [Fotos].
Mit rund 25 Personen wurden Flugblätter verteilt, Plakate geklebt und in zahlreichen Gesprächen mit AnwohnerInnen und Gewerbetreibenden für die Proteste gegen Nazis mobilisiert. Mehrere tausend deutsch/türkische Flugblätter mit unserem Blockadekonzept wanderten in Briefkästen oder wurden in Geschäften ausgelegt. Weiterlesen »

(Foto: DSSQ, CC)

In der Nacht vom 11. auf den 12. August 2011 haben Nazis das Denkmal für die „Märzgefallenen“ auf dem Nordfriedhof in Dortmund-Eving beschmiert. Mit Hakenkreuzen und viel roter Farbe verunreinigten sie dieses Denkmal, welches an 12 Arbeiter aus Dortmund erinnert, die in der Märzrevolution 1920 im Kampf gegen die Konterrevolution gefallen sind. Diese pietätlose Tat reiht sich ein in eine Reihe von Übergriffen seitens der Nazis in den letzten Wochen. Weiterlesen »

Mehr als 100 Menschen demonstrierten am Donnerstag abend (28.7.2011) in Dortmund-Dorstfeld gegen rechte Gewalt.

(Foto: DSSQ, CC)

Unter dem Motto „Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt“ hatte das Bündnis Dortmund gegen Rechts zu einer Kundgebung auf dem Wihelmplatz aufgerufen. In Dorstfeld wohnen viele Neonazis in Wohngemeinschaften rund um den Wihelmplatz.

In den letzten 2 Wochen kam es in Dortmund zu zahlreichen Angriffen auf Wohnhäuser von Antifaschisten und auf die Parteibüros von Die Linke und DKP. Diese Angriffe können der Neonaziszene zugerechnet werden. Weiterlesen »

 Die NRW Landesregierung hat einen „Schulfrieden“ beschlossen, der die Zusammenlegung der Haupt- und Realschulen zu einer Sekundarschule vorsieht. Dazu erklärt die LandesschülerInnvertretung NRW:

„Sekundarschule“ ist alter Wein in neuen Schläuchen – SchülerInnen finden die „pädagogische Hochzeit“ nicht wirklich witzig !

Mit großem Erstaunen hat die LandesschülerInnenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW) die plötzliche schulpolitische „Harmonie“ im Düsseldorfer Landtag zur Kenntnis genommen: Unter Aufgabe bisheriger Zielsetzungen ist die Landesregierung einen Kompromiss mit der CDU eingegangen, der hinter den Status quo ante zurückfällt. Statt der inklusiven und integrierten Ganztagsgesamtschule gibt es nun unter der Bezeichnung „Sekundarschule“ die leicht aufgepeppte „Hauptschule durch die Hintertür“. Gegen diese Entwicklung planen die Schülerinnen und Schüler massiven Widerstand. Weiterlesen »

(Foto: DSSQ, CC)

Rund 50 An­we­sen­de, zeit­wei­se sogar 70 Per­so­nen, de­bat­tier­ten über Zi­vi­len Un­ge­hor­sam und Le­gi­ti­mi­tät von Blo­cka­den. Die Teil­neh­men­den kamen aus ver­schie­de­nen po­li­ti­schen Spek­tren, dar­un­ter Ak­ti­ve aus Ge­werk­schaf­ten, Ju­gend­ver­bän­den, An­ti­fa-Grup­pen, So­zi­al­fo­rum sowie des neuen „Bünd­nis de­mo­kra­ti­sches Dort­mund“. Alle Al­ters­grup­pen waren ver­tre­ten: Von Ju­gend­li­chen bis zu Per­so­nen aus dem Ren­ten­al­ter.

(Der ganze Artikel mit Bildern)