Wir dokumentieren einen Artikel aus der UZ – Zeitung der DKP vom 8. Juli 2011:

Schon mal was von „Modularisierung“ im Zusammenhang mit beruflicher Ausbildung gehört? Wenn nicht, dann geht es Ihnen wie den meisten Bundesrepublikanern. Dabei handelt es sich bei der Modularisierung um keine geheime Kommandosache des Kapitals, sondern um dessen geplanten und offensiv angelegten Generalangriff auf den Facharbeiterberuf. Weiterlesen »

am nächsten Mittwoch, den 6. Juli 19 Uhr findet in der Oesterholzstr. 27 wieder unser Club Che statt. Diemal haben wir Robin Cramer von der Landesschülervertretung NRW eingeladen, der über den Kooperationsvertrag zwischen dem NRW Schulministerium und der Bundeswehr referieren wird.

Bei dem Kooperationsvertrag handelt es sich um eine Abmachung, die von der damaligen CDU-Schulministerin Sommer mit der Bundeswehr ausgehandelt wurde und der Bundeswehr die Möglichkeit gibt, mittels Unterrichtsbesuchen und Fortbildungen für Lehrkräfte und Referendare Einfluss auf die Gestaltung des Schulunterrichts und die politische Meinungsbildung Jugendlicher zu nehmen. Der Vertrag wird allerdings auch von der SPD-Grünen Landesregierung getragen. Im März diesen Jahres wurde ein Antrag der Fraktion Die Linke zur Aufhebung der Kooperationsvertrages auch mit deren Stimmen abgelehnt. Weiterlesen »

Im SDAJ-Bereich des UZ-Pressefests, das vom 24. bis 26. Juni 2011 im Revierpark Wischlingen in Dortmund stattfindet, wird am Samstag die italienische Ska-Punk-Band Banda Bassotti spielen. Kommt vorbei! Eintritt frei! Das Konzert beginnt um 18 Uhr. Mit dabei sind Kapelle Vorwärts (Ex-Commandantes) und United Struggle.

La Banda Bassotti gründeten sich ursprünglich 1981 in Rom als eine Gruppierung politisch aktiver Handwerker, die sich dem Kampf gegen den Franquismus und Faschismus verschrieben hatten und sich für unterdrückte Bevölkerungsteile in vielen Ländern einsetzten.

1987 ging aus dieser Gruppierung die Band Banda Bassotti hervor. Inspiriert wurde ihre Musik damals vor allem durch The Clash und The Specials. Mit ihren revolutionären Texten und Coverversionen internationaler Arbeiterlieder wurden sie schnell ein entscheidender Bestandteil der italienischen Widerstandsszene, immer anwesend auf allen wichtigen Demonstrationen. Weiterlesen »

Am vergangenen Pfingstwochenende hat eine 10 bis 15-köpfige Gruppe aus Mitgliedern der Skinheadfront Dortmund-Dorstfeld MigrantInnen und engagierte BürgerInnen rassistisch angepöbelt und tätlich angegriffen. Weiterlesen »

Mit ca. 140 TeilnehmerInnen war das von den SDAJ-Landesverbänden Ruhr- und Rheinland-Westfalen veranstaltetem Pfingstcamp 2011 in Ahaus ein voller Erfolg. Vielen Dank an die zahlreicher Genossinnen und Genossen, die das durch ihren engagierten Einsatz ermöglicht haben! Fotos gibt’s hier.

Pfingstcamp 2011 in Ahaus

Gepostet am 3. Juni 2011 Aktionen

Hallo! Schon was vor an Pfingsten? Wie wär’s mit: Diskussionen, Workshops, Konzerten, Kultur und Sport?

Vom 10. bis 13. Juni beweist die SDAJ, dass sich Politik und Spaß in keinster Weise ausschließen. SDAJ Mitglieder, FreundInnen und SympatisantInnen diskutieren und feiern gemeinsam unter dem Motto: Strike Back! Wir kämpfen für unsere Rechte – Solidarität ist unsere Waffe!

Tagsüber werden Runden zu verschiedenen politischen Themen angeboten, am Abend gibt es Bier, Cocktails und Musik. Zwischendurch ein bisschen Bewegung beim Fußballturnier oder dem berühmt berüchtigten „Hamburger-Fünf-Kampf“ (Barrikaden -Schnellbau, Molli-Weitwurf etc.) oder einfach mit FreundInnen auf der Wiese sitzen, um sich zu unterhalten. Außerdem: „Wer wird Revolutionär?“, Doppelkopf, Twister und Lagerfeuer…. und ansonsten was ihr mitbringt! Weiterlesen »

Die SDAJ Essen hat eine Bericht zur Besetzung gegen die Schließung des Jugendzentrums Papestraße verfasst:

Nach der Demo am 28.05 mit ca.200 Teilnehmenden und der anschließenden “Abschiedsfeier” haben wir zusammen mit weiteren Freunden des JZE beschlossen das Jugendzentrum nicht zu verlassen. Zum Artikel

Schliessung des JZE durchgesetzt

Gepostet am 29. Mai 2011 Aktionen

Wir dokumentieren die Abschlusserklärung der BesetzerInnen des Jugendzentrums Essen Papestraße:

Nach Androhung von polizeilichen Repressionsmaßnahmen haben wir, die BesetzerInnen im JZE Papsttreu. uns am Sonntagabend dazu entschlossen, die erfolgreiche Besetzung zu beenden.

Nach dem letzten regulären Arbeitstag des Jugendzentrums haben wir das Jugendzentrum nicht verlassen, sondern unser Recht auf die Nutzung öffentlicher Räume weiter eingefordert. Über 200 Jugendliche haben mit uns diskutiert, geplant und gefeiert. Mit über 70 TeilnehmerInnen haben wir in den Räumen übernachtet. Wir sind geblieben um gegen die Schließung des Jugendzentrums und die Abwälzung von Krisenkosten zu Lasten der Jugendlichen zu protestieren. Die Nutzung der Weststadthallen sind für uns kein angemessener Ersatz. Weder haben Gruppen dort die Möglichkeit sich zu treffen, noch kann eine offene Kinder- und Jugendarbeit dort in ihrer jetziger Form gewährleistet werden. Weiterlesen »

Wann: Sonntag, 29. Mai, 14 Uhr

Wo: Mahn- und Gedenkstätte Steinwache (Steinstraße 50, Hauptbahnhof Nordausgang)

Die Adenauer-Ära war geprägt von Restauration, Remilitarisierung und Kommunistenhatz. Die ehemalige Sowjetunion, gerade noch Verbündeter bei der Niederschlagung des Hitlerfaschismus, wurde zum Hauptfeind erklärt.
Die gegen Nazi-Barbarei und Krieg gekämpft hatten und als Überlebende den Konzentrationslagern entkommen waren, aber auch viele Jugendliche, die für ein demokratisches, antifaschistisches und neutrales Nachkriegsdeutschland eintraten, wurden verfolgt und ins Gefängnis geworfen. Eine große Volksbefragung gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands, an der die FDJ und die KPD aktiv mitwirkten, sammelte bis 1951 neun Millionen Unterschriften – dann wurde sie verboten. Ebenfalls 1951 wurde in der BRD die FDJ und 5 Jahre später die KPD verboten.
Die Zeitzeugen Günter Bennhardt aus Dortmund und Gerd Deumlich aus Essen, die Opfer des „Kalten Krieges“ wurden, erinnern sich und gehen der Frage nach, warum die KPD bis heute verboten bleibt.

Demonstration gegen die Schließung des Jugendzentrums Papestraße in Essen

Wann: 28. Mai um 18:00 Uhr

Start: Willy-Brandt-Platz, Essen

Abschluss im JZE, Papestraße

Die Schließung des letzten zentralen städtischen Jugendzentrums in Essen wurde vom Stadtrat beschlossen. Ab dem 01.06.2011 wird der öffentliche Betrieb im JZE Papestraße voraussichtlich eingestellt. Doch wurde von der Stadt keine hinreichende Alternative geschaffen.

Der ebenfalls von der Stadt beschlossene Umzug in die Weststadthalle ist keine Lösung. Hier gibt es nicht den Raum für alle Gruppen, die bisher im JZE aktiv waren, und vor allem nicht für die offene Kinder- und Jugendarbeit. Weiterlesen »